Die Mikroimmuntherapie

Grundsätzlich gehört die Mikroimmuntherapie zu den Regulationstherapien.

Schon vor ca. 40 Jahren wurde die Mikroimmuntherapie, im Folgenden als MIT bezeichnet, von dem belgischen Arzt

Dr. Maurice Jenaer begründet.

Es gibt keine toxischen Belastungen noch unerwünschte Nebenwirkungen, da verdünnte Zytokine (Botenstoffe des Immunsystems) in Mikrodosen verwendet werden.

Somit wird das Immunsystem moduliert und harmonisiert ohne es negativ, wie z. B. mit Corticoiden oder Zytostatika, zu beeinflussen.

Verschiedene Mikrodosen von Zytokinen werden mit diesem Konzept für unterschiedliche therapeutische Ziele eingesetzt.

 

 

Das Behandlungskonzept:

Eine gründliche Anamnese ist von großer Bedeutung. Warum?

Die Erfassung akuter und chronischer Erkrankungen, sowie Beschwerdebilder die auch Jahrzehnte zurückliegen können, 

trägt dazu bei, die spätere Diagnose zu bündeln, Sie als Mensch in Ihrer Gesamtheit wahrzunehmen.

Wichtig sind schon vorliegende Befunde, Medikamente, bisherige Behandlungen und der aktuelle Gesundheitszustand.

 

Mit der MIT wird nach der Ursache und den Auslösern Ihrer Erkrankung gesucht. 

Um eine Diagnose stellen zu können ist eine Blutabnahme erforderlich.

Das Blut wird in einem speziellen Labor für Mikroimmuntherapie untersucht. Ich arbeite auf diesem Gebiet mit dem

Labor LADR in Baden-Baden zusammen.

 

Erfasst werden:

- der Zustand des Immunsystems, ist es geschwächt oder überreagiert?

- mögliche Erreger (Auslöser) der Erkrankung. 

 

Liegt der Befund dann vor, werden alle Informationen zusammengefasst und die passende MIT-Wirkstoffkombination für Sie ausgewählt.

Möglicherweise werden weitere Arzneimittel bei einem Defizit empfohlen. Z.B. Vitamine, Aminosäuren, Mineralien.

 

Um die Vielfältigkeit und Spezialität dieser Therapie näher zu bringen möchte ich hier Symptome und Krankheitsbilder der Herpesfamilie aufzählen.

Diese umfasst ausser dem bekannten "Lippenherpes" insgesamt 8 humanpathogene Herpesviren.

 

>HHV I/HHV II: Humanes Herpes-Virus I und II, Herpes simplex I und II:

-Lippenherpes

-Genitalherpes

-Facialis Parese

-Trigeminusneuralgie

-Stomatitis aphtosa

-Blasenentzündung

-Prostataentzündung

-Gebärmutterhalsveränderungen

-Zystenbildung

-mögliche Zusammenhänge mit Aborten

 

>HHV 3: Varizella-Zoster -Virus, VZV

-Windpocken

-Gürtelrose (Herpes Zoster) bei Reaktivierung kann viele Stellen des Körpers betreffen, Augen, Ohren, Gehörgang, Gesichtsnerven, Geschmackssinn, Gleichgewichtsorgan, Tinnitus, Nervensystem, Genitalbereich mit Lymphknotenschwellung, u.a.

 

>HHV-4: Epstein-Barr-Virus, EBV

-Pfeiffersches Drüsenfieber

 

>HHV-5: Cytomegalie-Virus, CMV

-Erstinfektion asymptomatisch

-selten Fieber, Leberschwellung, Muskelschmerzen, Gliederschmerzen

mögliche Komplikationen:

-Entzündungen Augen, Speiseröhre, Darm, Lunge, Hirn, Gallenblase

 

>HHV-6: Humanes Herpes-Virus 6

-Drei-Tage-Fieber

-mögliche Zusammenhänge mit Multipler Sklerose und Hirnentzündungen

-chronisches Müdigkeitssyndrom, CFS 

 

>HHV-7: Humanes Herpes-Virus 7

-Drei-Tage-Fieber

-Röschenflechte

-neurologische Erkrankungen

 

>HHV-8: Humanes Herpes-Virus 8

-Kaposi-Sarkom

-bestimmte Lymphome

-möglicher Zusammenhang mit essentieller Hypertonie

 

Ausserdem wichtig zu erwähnen sind hier die Borrelien aus der Familie der Bakterien.

>Borrelien-Borrelia burgdorferi

-Kopfschmerzen

-Arthritis

-Herzentzündung

-Augenbefall

-Acrodermatitis, Hautveränderungen an den Gliedmaßen

-Erythema migrans, kreisrunde Rötung nach Zeckenstich

-Erythema chronicum migrans, Wanderröte

-Meningopolyneuritis, Hirnnervenentzündung

 

Es gibt noch andere Erreger, die Auslöser Ihrer Beschwerden sein können. Anhand der Beispiele hier können Sie erkennen, wie wichtig eine genaue Untersuchung und Diagnostik ist.

Nur auf diesem Weg kann das passende Arzneimittel der Mikroimmuntherapie speziell und individuell bestimmt werden.

Das Mittel richtet sich nach den Erregern, chronischer, persistierender oder akuter Verlauf und ob sich das Immunsystem in einem  hyperaktiven oder defizienten Zustand befindet.

 

Oft wird nch dem "wie lange" gefragt.

Je nach Diagnose muss zwischen 4 Wochen und 2 Jahren oder länger das Immunsystem unterstützt und die Erregerlast behandelt werden. 

Die Therapie richtet sich nach einem Therapieschema UND individuell nach Ihrem Befinden. Eine erneute Blutanalyse zur Kontrolle ist frühestens nach ca. 6 Monaten angezeigt.

 

Eine großartige Therapiemethode mit vielen Möglichkeiten.

 

Bei weiteren Fragen kontaktieren Sie mich gern!

 

Seit 2 Jahren bin ich Mitglied der MEGEMIT, medizinische Gesellschaft für Mikroimmuntherapie.

 

https://www.mikroimmuntherapie.com/mikroimmuntherapie/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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3RaumPraxis

Alexandra Kuprat

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